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Baubiologe / Baubiologin

Wir bilden auch zur Baubiologin / zum Baubiologen aus!

Die Hauptaufgabe des Baubiologen ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die Bewohner einer Immobilie

GESUND WOHNEN!

Sehr oft kommt der Baubiologe in den Einsatz, wenn Menschen in Ihren eigenen vier Wänden krank werden oder sich nicht gut fühlen. Ebenso wenn ein Wasserschaden in dem Gebäude war / ist sowie bei Schimmel oder Radon - Gas.

Die sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist es, Schadstoffe oder Belastungen, die krank machen, zu finden und entweder selbst zu beseitigen oder beseitigen zu lassen.






Es ist schon eine schwere Aufgabe und große Verantwortung. Erst recht, wenn der Baubiologe Wohnhäuser, Arbeitsplätze und Wohnungen sofort evakuieren lässt...

Erst kürzlich wurde einem Hoteldirektor einer gehobenen Hotelanlage gesagt:

"Packen Sie bitte sofort das Nötigste zusammen und verlassen Sie bitte sofort Ihr Büro. Alles was Sie noch benötigen, wird später geholt..."!

Oder wenn man eine Familie sofort aus der Wohnung rausholen muss - was Angst und Panik auslöst. Hier kommt es darauf an, wie gut sich der Baubiologe mit den möglichen psychischen Auswirkungen auskennt und sich um die Familie kümmert. Oft hat er schon Adressen zur Hand, wo die Familie unterkommen kann, telefoniert mit der Hausratversicherung und schreibt für diese das Gutachten über die Unbewohnbarkeit der Wohnung einschließlich der Gründe und der voraussichtlichen Dauer.

Früher wurde oft gesagt, Baubiologen seien nur "Wünschelrutengänger", doch dem ist in der heutigen Zeit ganz und gar nicht mehr so. Es gibt zwar noch Einzelne dieser Art, doch der Großteil verfügt über wissenschaftliches Gerät, ein Labor und unzählige Messgeräte. Die Ausbildung an all diesen Geräten ist eine Sache für sich und ein Ausbildungsplatz kaum zu bekommen, da diese nur sehr wenig angeboten werden. Dieses, da die Ausbildung recht kostspielig ist und für den Ausbilder zudem einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Wir sind uns der Verantwortung aber bewusst und bilden ab sofort, jedes Jahr, mindestens einen Baubiologen / eine Baubiologin aus!

Wie läuft eine Ausbildung bei uns ab und was sind die Fachgebiete?

In den Bereich der Baubiologie fallen sehr viele einzelne Arbeitsfelder, doch wir haben uns auf die Wichtigsten konzentriert und bilden darin zuerst aus. Weitere Zusatzausbildungen folgen dann nachdem man die erste Ausbildung (nach 12 Monaten!) bestanden hat. 
Der Vorteil: Man verdient bereits als Baubiologe (statt als Azubi) und besucht die weiteren Kurse nach und nach.

Die Fachgebiete bei uns, die im ersten Ausbildungsjahr vermittelt werden, sind wie folgt:


  1. Bedienung eines Feuchtemessgerätes
  2. Schimmel finden, erkennen und analysieren
  3. Schimmel beseitigen
  4. Bedienung eines Mikrowellen - Feuchtemessgerätes für feuchte Keller, Gewölbe und Altbauten mit dicken Wänden
  5. Bedienung eines Luftkeimsammlers
  6. Wasserschäden in einer Immobilie finden (Leckortung)
  7. Wasserschäden durch fachgerechte Trocknung beseitigen
  8. Wie schreibe ich ein Gutachten
  9. Was ist Radon - Gas, wie finde ich es und wie wird es beseitigt?
  10. Raumklima I / Luftfeuchte in einem Haus
  11. Labor I - Grundeinweisung in ein eigenes Labor für Schimmelanalysen und mehr


Es folgen im zweiten Jahr, in entsprechenden Fachseminaren, Kursen und anhand von Praxisaufgaben:


  1. Luft / Schadstoffe / Strahlung
  2. Raumklima II
  3. Auftreten als Zeuge vor Gericht: was muss ich wie verdeutlichen
  4. Labor II - Aufbaukurs in ein eigenes Labor für Analyse von Schadstoffen für den Menschen


Nicht alle Punkte davon entsprechen dem Arbeitsfeld eines Baubiologen, doch wir bilden unsere Baubiologen um einige Fachbereiche weiter aus. So können diese einer Versicherung direkt viele Aufgaben aus einer Hand liefern. Dieses ist für den Versicherer einfacher und vor allem günstiger. Des Weiteren kann der entsprechend weit geschulte Baubiologe so einiges mehr verdienen!


Was sind die Grundvoraussetzungen, dass ich den Beruf erlenen kann?

Es ist weithin ein Irrglaube, dass man für diesen Ausbildungsberuf studiert oder in Mathe, Biologie und Physik beste Noten haben muss! Wichtig ist die Motivation Menschen helfen zu wollen und gute Deutschkenntnisse. Ein Gutachten für den Versicherer oder Auftraggeber ist, je nach Schaden, sehr lang und muss in einwandfreiem Deutsch verfasst werden. Ansonsten wird die fachliche Kompetenz schnell angezweifelt werden können.


Was verdient ein Baubiologe?

Dies ist, je nach Fachgebiet und Anstellung sehr unterschiedlich. In der Regel liegt der Monatsverdienst zwischen 2.450,- € und 4.230,- €. Je umfangreicher die Ausbildung war, je mehr Fachseminare besucht wurden und je mehr Fachgebiete man nachweisen kann, desto besser das Einkommen.


Das Berufsbild des Baubiologen - dieser ersetzt und unterstützt oft den Arzt!

Viel öfter als man denkt, sind Ursachen einer Krankheit in einem Haus / einer Wohnung oder dem Büro versteckt. Oft kommt es hier zu Erkrankungen, die der eigentliche Haus- oder Facharzt nicht diagnostizieren kann. Hier ein Beispiel aus unserer Praxis:

Oft sehen wir Krankheitsbilder, welche auf Pilzbefall aufgrund von Feuchtigkeitsschäden in Wohn- oder Arbeitsräumen zurückzuführen sind! Die Auslöser sind häufig zu dichte Wände, Türen und Fenster, welche einen Luftaustausch verhindern. Doch ebenso können unbemerkte Rohrbrüche / Leckagen, die bei der Analyse gefunden werden, der Auslöser sein. 
Und mal ehrlich: Wussten Sie, dass ein Pilzbefall, den der Laie nicht einmal sehen muss, nicht nur zu Hautekzemen und häufigen Infektionen, sondern auch zu Kopfschmerzen und Depressionen führen kann? Doch ebenso zu Lungen- oder Bronchialerkrankungen und vielem mehr.


Von Symptomen und Extremfällen

Erkrankungen, die durch unbekannte Ursachen ausgelöst werden, sind oft in der bebauten Umwelt zu finden, also in der Wohnung / dem Haus und / oder dem Büro / Arbeitsplatz. Anzeichen einer dahingehenden Erkrankung zeichnen sich oft durch sehr unspezifische Krankheitsbilder und Symptome aus. Das Hinzuziehen eines Baubiologen kann z.B. bei den folgenden Beschwerden sinnvoll sein:

Allergien, Atemproblemen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Leistungsschwäche, Konzentrationsschwäche, allgemeine gesundheitliche Anfälligkeit, Asthma, Herz-Kreislauf-Beschwerden, hormonelle Störungen, Schlaflosigkeit, psychologisch-geistige Erkrankungen (Aggression, Depression, Abkapselung, Neurose etc.).